Es musste so kommen! Musste es?

Eine Seifenoper. Der Hauptdarsteller: ein Schmierenkomödiant. Ich.Mein Liebesleben kommt mir immer mehr wie ein kitschiger, schlechter Liebesfilm vor.Die Frau die ich wollte, will ich nicht mehr. Doch sie will mich.Und die, die ich einst begehrte, von der ich dann aber nie mehr etwas wissen wollte, geistert mir jetzt im Kopf herum. Warum? Weil wir uns heute getroffen haben. Ob sie derzeit einen Freund hat? Ich habe sie nicht gefragt. Wir haben uns verabredet fürs Wochenende. Ich habe keine Lust darauf, dass es so läuft wie damals. Und das ist noch untertrieben: ich möchte es nicht. Und ich weiß auch, wie schnell dieser Status wieder vergehen wird. Eine Frau die ich nicht liebe, liebt mich. Gleichzeitig begehre(?) ich eine andere, doch sie denkt nicht an solche Sachen. Es wird so schnell vergehen wie alles andere auch.

 

 

Was habe ich gemacht, als ich sie da heute nach so langer Zeit des Schweigens auf mich warten gesehen habe? Ich habe gelächelt.

Das Chaos im Innern reißt nicht ab. Wie aus heiterem Himmel rief mich erstere Frau an, gleich dem Schicksal, dass an mein Herz klopft um mich nicht vergessen zu lassen, woran ich sonst denke.

 

Neulich fiel es mir auf: So sehr ich Scrubs auch mag und mich mit J.D. gern mal identifiziere, passt sein Gedanke als er Elliot Shawn ausgespannt hat zu mir?

Will ich immer das haben, was ich nicht haben kann? Bin ich solange glücklich wie ich jage und idealisiere Frauen, die dann meinen Erwartungen nicht entsprechen?...

Ich weiß nicht.

Und doch gab es einige Unterschiede zwischen den beiden Frauen.

Offensichtlichster ist, leider, dass ich jegliches mir selbst auferlegtes „Ziel“ bei einer von beiden erreicht habe. Bei der „neuen“. Sie ist es nicht, die ich nicht haben kann. Nein, sie war es  nicht, die ich heute nach so langer Zeit wiedersah und (ohh wie kitschig) alte Gefühle in mir weckte.

SIE war es, aus vergangenen Tagen. SIE ,die mich tief verletzte und mit mir spielte. SIE, der ich jetzt (irgendwie?) verziehen habe. Sie ist es, die ich nicht haben kann

 

 

Sie ist es….

scheiße

1 Kommentar 12.3.10 01:14, kommentieren

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so verrückt ist das alles doch garnicht

Das leben läuft. Ich habe eine Freundin. Nein, keine gute Freundin, oder beste Freundin. Ich bin mit einer Frau zusammen. Finally the dreamer gets what he wanted…

Ich studiere an einer Universität. Ich habe ein Auto, einen Laptop. Ich bin zufrieden. Gestresst und erschlagen, aber zufrieden.

 

Je mehr man von den dingen bekommt, die man so lange begehrte und sich das leben mit ihnen schön malte, desto mehr werden eben diese schönen dinge kalt und lieblos teil des alltags und der Normalität und man verliert den sinn dafür, dass sie etwas besonderes sind. Das man sich schier ewig gewünscht hat, in der situation zu sein, in der man endlich ist, vergisst man. Ich fühle mich als hätte ich aufgehört zu träumen. Eine Freundin zu haben war für mich deshalb so wichtig, weil ich glaube sie gibt meinem leben eine andere Richtung. Natürlicherweise begeht man schließlich das, was man nicht haben kann. Das waren für mich Liebe und Sex - heruntergerechnet. Doch nun such ich diese Veränderung in mir und finde sie nicht. Ist es das was man „erwachsen werden“ nennt? Dass dem Menschen die Illusionen genommen werden. Denen die wie ich sind und die deshalb nicht auf andere hören, letztlich erst durch zwingende Erkenntnis?  Nicht erfüllte Illusionen sind das Übel dem die Enttäuschung zugrunde liegt.

Die Medien malen, nein kritzeln, eine Welt die eher einem krankhaft kontrastverstärkten Paralleluniversum entsprungen zu sein scheint. Meine antike und immer noch nicht ersetzte Bildröhre bleibt kalt, doch der Flut an trashiger Internet pseudo- Popkultur kann man kaum entkommen. Doch entspringen die falschen Vorstellungen des Lebens genau diesen Flimmerkisten. Denn was machen sie? Sie manipulieren. Unglaublich unterbewusst, brennen sich die Bilder in den Kopf. Das geistige Auge wird verblendet von Barbusigen Traumfrauen und akribisch geplanter politischer Meinungsmache. Auf einem Sender läuft ein Actionfilm der den US-Amerikanischen Patrioten preist und wer es wagt umzuschalten wird drittklassigen Dokumentationen der Marke „Raus aus Deutschland“, „Frauentausch oder „Das perfekte Promidinner“ bestraft. Aber alles das ist noch besser als der Schrecken der Unwissenheit und ewig Neugierigen: Galileo Mystery. Aber um solch unterirdisch gutes Programm sollte man sich nicht sorgen, lieber kann man sich auf den nächsten Stromausfall freuen, wenn mal zur Abwechslung alles still ist.

Oder?

 

In meinen Haushalt flattert jeden Tag eine Tageszeit. Eine von vielen in Deutschland und wie alle Zeitungen ist sie leider zu einem Medium der vorgegebenen Meinungsverbreitung verkommen. Welche Zeitung kann denn von sich behaupten nicht nur eine Stimme ans Volk, sonder eine Stimme des Volkes zu sein? Die BILD? Wohl kaum! Auch nicht wenn sie mit Volkszahnbürsten und Volksnotebooks wirbt. Wenn es Zahnhygiene und Elektronik sind, welche die Deutschen zusammenhalten, dann gute Nacht!

Nein, wenn man von geplatzten illusionären Seifenblasen spricht, fällt früher oder später auch der Glaube an eine gute Welt. Eine Welt in der das Gute über dem Bösen steht. Eine Welt in der Menschen regieren, die aus ihr eine bessere für alle machen wollen. Als Kind und Teenager denkt man, dass man vieles in der Welt nicht versteht, doch ahnt man nicht, welch unheil sich in Wahrheit abspielt.

Friede ist nicht das Ziel der mächtigen der Welt. Waffenexporte und Rohstoffkriege à la Irak sind zu lukrativ und bedeutend. Mit einer CDU/CSU geführten Regierung währe auch Deutschland aktiv und offiziell an diesem Krieg beteiligt, haben doch unsere jetzige Frau Bundeskanzler und andere hochrangige Politiker der gemäßigten Rechten, Präsident Bush ihre Unterstützung bei seinem „Krieg gegen den Terror“ beteuert. Ich respektiere Menschen die an den Weltfrieden glauben und sich dafür einsetzen, doch werden sie ihn nicht erreichen. Das Netz der Machtverflechtung reicht einfach zu tief in dieser Welt. Die mächtigen Familien dieser Welt, von denen eine die Bushs sind (George W. Bush Jr. und dessen einstiger Herausforderer John Kerry sind übrigens entfernte Cousins), würden wohl nur ungern mit ansehen, dass sich ihre Pläne einer Weltregierung in Friede und Wohlstand der gesamten Weltbevölkerung auflösen. „Wer macht hat, missbraucht diese“. das ist keine neuer Erkenntnis, sondern erschreckende Wahrheit.

Auch die Bekämpfung des Welthungers ist nicht Ziel der Mächtigen dieser Welt. Tag um Tag werden Nahrungsmittel vernichtet um die hohen Produktionskosten der Industrie zu rechtfertigen und diesen korrumpierten Kreislauf am Laufen zu halten. Ein Afrika ohne Kriege würde den Weltmächten dieser Welt teuer zu stehen kommen, denn wer kauft denn die ganzen Waffenmassen, wenn nicht die rohstoffverwöhnten Afrikanischen Regierungen?

 

also wie gesagt: das leben ist super

1 Kommentar 29.10.09 21:50, kommentieren

:o

wenn es etwas gibt, dass ich an mir nicht mag, dann ist es mein vieles denken. klar, mein denken hat mich dazu gebracht gewisse dinge zu vollbringen und es ist nützlich. aber ich verbau mir gewisse freuden auch einfach damit. dass ich über diesen fakt hier schreibe, ist nur ein weiterer beweis für dieses übermäßige denken.

es fällt mir schwer über meinen schatten zu springen. vielleicht weil es mir wie ein selbstverrat vorkommt...vielleicht weil ich ihr nicht vertrauen kann. ich möchte es aber.

ICH WERDE es ändern, sonst werde ich es nur bereuen. wenn erst hunderte kilometer zwischen uns liegen; wochen und monate unsere gefühle trennen...wer weiß ob ich dann nocheinmal in mein zimmer trete und eine frau auf meinem bet liegen sehe, die verrückt nach mir ist und mit mir schlafen möchte.

 

 

1 Kommentar 6.9.09 23:41, kommentieren

was ich noch sagen wollte

ich hätte nicht gedacht, dass ich so viel zeit mit einer frau verbringe, die 3 jahre älter ist als ich. Auch hätte ich nicht gedacht, dass wir uns die nächte um die ohren schlagen. ich hab mir nicht gedacht, dass sie mich interessant findet. und ich hätte nicht gedacht, dass wir in meinem bett landen und ich nach 6 1/2 jahren der erste mann bin, der sie außer ihrem freund nackt sieht.

 

ich weiß nicht, wie ich das alles einordnen soll. HA! das hab ich mir gedacht!

1 Kommentar 14.8.09 12:32, kommentieren

Public Enemies (oder warum Johnny Depp-Filme selten schlecht sind)

Letzen Dienstag war es nach langem Trailergucken und Gewarte endlich soweit. Public Enemies stand auf dem Plan! Also ein paar Freunde geschnappt und ab ins Kino meines Vertrauens. Dass ich meine "ex freundin" am eingang gesehen hab, hat mich und Film gottseidank nicht gestört^^.

 


 

Public Enemies beginnt in einem gemäßigten Tempo, dass sich auch später durch die meisten Szenen zieht, wobei die Actionszenen wirklich haarsträubend gut sind. Und es wäre alles nicht so cool, wenn es nicht Johnny depp aka Captain Jack Sparrow aka Edward mit den Scherenhänden wäre, die da die banken ausraubt. Es wäre nicht su gut, wenn man nicht ab dem ersten Drittel des Films ein ungutes Gefühl in der Magengegend hätte, dass einem prophezeit, dass es kein Happy End geben wird. Seis  drum! - Mr. Depp spielt grandios! Er selbst hat gesagt, dass er von der Figur John Dillinger fasziniert ist und verdammt nochmal er untermauert diese Aussage durch seine granmdiose Spielleistung. Der Film wurde viel mit handycams gedreht, warscheinlich um ein bisschen mehr Action und Hektik hineinzubringen. Anfangs haben mich die Verwacklungen noch etwas gestört, aber sie erbringen den gewünschten Effekt.

Dillingers Gegenspieler Batman, äh Cristian Bale, ist eine gute Wahl der Besetzung. Er spielt den FBI-Agent Melvin Purvis der in Spannungsgeladenen Verfolgungsjagden die Verbrecher zur Strecke bringt. Die Ernsthaftigkeit mit der dieser Charakter inszeniert wird stellt den krassen Kontrast zum frivolen Leben Dillingers und es wird nicht zu viel und nicht zu wenig auf ihn als Person eingegangen.

 

 

Was mir an dem Film nicht gefiel? Hm...

...

Ich denke niemand sieht Johnny Depp gern sterben

 

Fazit: 9/10 Gummipunkten -> Unbedingt Ansehen!

1 Kommentar 14.8.09 12:27, kommentieren

Harry Potter und der Hormonprinz

Gestern war ich mit ein paar Kumpels im Kino um den neuen Harry Potter-Film zu sehen. 9,80€, zweite Reihe von oben - los gehts!

Das Intro war gleich ziemlich düster und als die dunklen Wolken sich von der Leinwand verzogen hatten, sah man Todesser, die durch London flogen und ihr Unwesen in der Stadt treiben. Ziemlich cool gemacht, da sieht man wie eine Brücke zerstört wird und auch in der Winkelgasse wird gewütet. Diese ersten paar Minuten waren aber auch schon fast das aufregenste am ganzen Film....

Ich will euch nicht zuviel verraten über die einzelnen Szenen aber... 

 

Achtung Spoiler

der Orden des Phönix fehlt fast Komplett! Ich hab mich  so auf die Kämpfe am Ende im Schloss gefreut - Pustekuchen! Der Film verliert sich in dem hormonellen Wirwarr der Hogwartsschüler. Auf den Gängen sieht man sie in dunklen Ecken, wie sie sich knutschen und man fragt sich echt, ob das denn der Fokus des Films sein soll?! Ron steht mit seiner Liebelei sehr im Vordergrund und Hermines Eifersucht wird mehr als deutlich. Auch Harry und Ginny kommen sich im Fuchsbau näher. Und das wäre alles auch vollkommen ok und passend, wenn nicht viel wichtigere Szenen fehlen würden. Wirkliche Emotionen kamen am Schluss zu Dumbledores Tod auch nicht auf. Das Grab hätte man schön in Szene setzen können (wie im Buch) - Fehlanzeige.

 

 

 

 

Was mir gefallen hat war Snapes Rolle. Alan Rickman glänzt wie eh und je in der Rolle des fiesen Lehrers. Doch abgesehne davon sind viele Rollen meiner Meinung nach sehr kurz gekommen. Fred und George sieht man im ganzen Film für 2 Minuten und von Percy ist keine Spur. Der Prolog aus dem Buch ist auch komplett rausgelassen. Wo man zu Anfang des Films eben noch denkt, dass sich das Harry Potter Universum jetzt endlich(!) auf die reale Welt ausdehnt, weiß man spätestens nach der Hälfte des FIlms, dass dem nicht so ist. Es ist schade, dass der Film wieder auf eine 12er Version getrimmt wurde, weshalb die drohende Gefahr die außerhalb der rosaroten Blümchen Welt Hogwarts' lauert überhaupt nicht rüberkommt....

 

Aber macht euch euer eigenes Bild!

Ich persöhnlich mag Emma Watson und das ist schon Grund genug sich den Film anzusehen :D.

 

 

 

1 Kommentar 19.7.09 00:13, kommentieren

Aufwachen!

Irgendwie komme ich nicht voran. Eine Art Stillstand hat sich eingestellt und ich fühl mich wieder so wie vor Jahren. So monoton. Morgen muss ich erstmal meine Sanredrum in Ordnung bringen, die klingt derzeit wie eine Buschtrommel.

 

Schonwieder und imemrnoch hab ich dieses Gefühl, dass sich die Welt um mich immer schneller und viel zu schnell dreht. Hab neulich ein paar leute getroffen, die man gemeinhin als verschwörungstheoretiker bezeichnet. Was die alles erzählen über  den "krieg gegen den terror" und diese ganzen sachen...puh. ich war nicht der einzige der da kaum was verstanden hat. Selbst bezeichnen sie sich als aufgewacht, denn sie meinen hinter die politsch-glboal kulissen blicken zu können. von meinen kumpels ist aber keiner so drauf und das ist auch gut so.

 aber btw:

 mein neuer held: nigel farage

 

 

1 Kommentar 12.7.09 23:11, kommentieren

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